Doppelstegplatten

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Sie planen einen Wintergarten, eine Terrasse, einen Carport oder eine Pergola? Dann sollten Sie der Überdachung höchste Aufmerksamkeit schenken! Perfekt geeignet sind die stabilen und lichtdurchlässigen Doppelstegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas. Bei meinbaustoffversand.de erhalten Sie die vielseitigen Kunststoffprofile in zahlreichen Stärken, Größen, Tönungen und Beschichtungen. Da findet sich für jeden Einsatzzweck die optimale Lösung. Weiter lesen...

Doppelstegplatten

Sie planen einen Wintergarten, eine Terrasse, einen Carport oder eine Pergola? Dann sollten Sie der Überdachung höchste Aufmerksamkeit schenken! Perfekt geeignet sind die stabilen und lichtdurchlässigen Doppelstegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas. Bei meinbaustoffversand.de erhalten Sie die vielseitigen Kunststoffprofile in zahlreichen Stärken, Größen, Tönungen und Beschichtungen. Da findet sich für jeden Einsatzzweck die optimale Lösung.

Doppelstegplatten – was ist das?

Stegdoppelplatten sind genormte Platten aus thermoplastischem, transparentem und witterungsbeständigem Kunststoff. Sie bestehen aus mindestens zwei horizontalen Schalen, die durch eine Reihe parallel angeordneter Stege miteinander verbunden sind. Diese Stege können doppelt oder auch mehrfach angelegt sein. Zwischen den Schichten befinden sich Luftkammern. Die Hohlräume sorgen für einen Querschnitt, der die Profile formstabil und leichtgewichtig macht – perfekt für lichtdurchlässige Überdachungen in Haus und Garten. Am häufigsten werden sie als Eindeckung für Terrassen verwendet.

Auch in anderen Umgebungen setzen sich die aus Polycarbonat oder Acrylglas gefertigten Hohlkammerplatten optimal in Szene. Die Platten sind bruch- und hagelfest, hitzebeständig, langlebig, UV-stabil und mit durchdachten Beschichtungen und Tönungen erhältlich. Weiter lassen sie sich einfach verarbeiten und dank verschiedener Montageprofile flexibel auf Unterkonstruktionen aus Holz und Metall verlegen. In Eigenregie, ohne professionelle Hilfe. Somit empfehlen sich die Kunststoffprofile als zuverlässiger Klima-, Regen-, Wind- und Sichtschutz.

Die Stegplatte – der Vielseitigkeitsmeister für Privat und Gewerbe:

  • Bedachungen: Carport, Hallen (Gewerbe, Handwerk, Industrie), Lichtkuppel, Pergola, Terrasse, Unterstand, Veranda, Vordach
  • Nebengebäude und andere Bauten: Frühbeet, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Wintergarten, Wohngarten
  • Wandungen: Balkonverkleidung, Lichtband, Rampenverglasung, Trennwand, Tor

Kurz: Doppelstegplatten eignen sich für offene und geschlossene Konstruktionen. Sie bieten sich für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten an. Ihre hohe Formstabilität und unkomplizierte Anwendung machen sie zu einem beliebten Bauelement für Heim- und Handwerker.

Damit die Stegplatten ihrem großen praktischen Nutzen als variabler Baustoff gerecht werden, gilt es die Auswahl konsequent auf die individuelle Vor-Ort-Situation abzustimmen. Je nach Einsatzgebiet ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Ausführungen. Hier erfahren Sie, was es zu beachten gilt, wenn Sie Doppelstegplatten kaufen möchten.

Material für Doppelstegplatten: Was sind die Unterschiede?

Doppelstegplatten bestehen aus Polycarbonat oder Acrylglas. Beides sind transparente thermoplastische Kunststoffe von hoher Langlebigkeit. Die technischen Eigenschaften unterscheiden sich allerdings markant. Ebenso die Anschaffungskosten, Ausführungen aus Acryl sind teurer.

1. Polycarbonat (PC): Der unter dem Markennamen Makrolon geläufige Kunststoff wurde erstmals 1953 industriell produziert. PC ist sehr robust, extrem bruchfest und belastbar, aber dennoch biegsam und leicht. Sie wünschen höchste Schlagfestigkeit und Hagelsicherheit? Dann wählen Sie Polycarbonat Stegplatten. Durch spezielle Oberflächenvergütungen wird eine ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit erzielt. Weiter hat der Kunststoff eine hohe Transparenz und gute Isolierwirkung. Da sich PC unkompliziert verarbeiten lässt, sind Bohrungen und Nachschnitte am Einsatzort möglich.

2. Acrylglas: Viele kennen Polymethylmethacrylat (PMMA) als Plexiglas. Unter dem Markennamen wurde der Kunststoff 1928 eingeführt. Acrylglas besticht durch eine hochwertige Optik. Aufgrund ihrer Brillanz und erstklassigen Transparenz kommen die vergilbungsfreien Acryl Stegplatten zum Einsatz, wenn ein Echtglas-Effekt gefragt ist. Große Stegabstände bzw. Kammerbreiten tragen zusätzlich zur exzellenten Durchsicht bei. In Kombination mit der „No Drip“-Beschichtung läuft Wasser sofort ab, die Platte trocknet schneller und bleibt sauberer. Obwohl Acryl eine hohe Eigensteifigkeit besitzt, ist das schwere Acrylglas bruchempfindlicher als Polycarbonat. Jedoch haltbarer und kratzfester.

Wie lange halten Doppelstegplatten? 

Für Hohlkammerplatten werden nur Kunststoffe von erwiesener Güte und Festigkeit verwendet: Polycarbonat und Acrylglas. Beide Kunststoffe sind Qualitätsprodukte mit sehr langer Lebensdauer, die jeder Witterung gewachsen sind. Neben dem Material trägt die besondere Bauweise der dekorativen Leichtbauplatten zur hohen Beständigkeit bei. Deshalb sind Überdachungen mit Doppelstegplatten enorm langlebig. 

Unsere Stegplatten aus Polycarbonat haben eine Garantie von 10 Jahren gegen übermäßige Vergilbung oder Verlust der Lichtdurchlässigkeit; bei den Modellen aus Acrylglas beträgt die Garantie sogar bis zu 20 Jahre. Je nach Standort, Montage und Pflege können Sie demnach mit einer mindestens doppelt so langen Nutzungsdauer rechnen.

Doppelstegplatten kaufen: Welche Stärke brauche ich?

Mit wenigen Ausnahmen werden Hohlkammerplatten von 2000 bis 7000 mm Länge in den Standardbreiten 980 und 1200 mm hergestellt. Aufgrund der normierten Maße können Sie die Unterkonstruktion schon vorab aufstellen. Generell gilt: Je weniger Platten benötigt werden, desto geringer ist der Montageaufwand. Ein wesentlicher Unterschied betrifft die Plattenstärke. Unabhängig vom Material bestimmt sie die Einsatzmöglichkeiten. Die Stärke der bei meinbaustoffversand.de verfügbaren Profile reicht von klassischen 4 bis 25 mm.

Die Einsatzmöglichkeiten von Stegplatten orientieren sich an der Plattenstärke:

  • 4, 6, 10 mm: Dünne Anfertigungen sind für Frühbeete und Gewächshäuser perfekt, da sie eine intensive Sonneneinstrahlung zulassen, aber gleichzeitig Ihre Pflanzen gegen Starkregen und Frost schützen. Für Konstruktionen mit gebogener Struktur kommen die Ausführungen ebenfalls in Frage. Es stehen nur Lösungen aus Polycarbonat zur Verfügung. Diese sind 1050 mm breit und für Bedachungen ungeeignet.
  • 16 mm: Optimal für Carports, Terrassenüberdachungen, Pergolen und Vordächer. Ferner empfehlen sich 16 mm Stegdoppelplatten für Wintergärten (unbeheizt) und Lichtbänder. Während Profile aus Polycarbonat mit 16, 20, 28 und 32 mm Stegabständen vorrätig sind, können Sie Acrylplatten – aufgrund der hohen Eigenfestigkeit des Rohmaterials – mit 32 und 96 mm Stegabständen bestellen. Größere Abstände verbessern den Lichteinfall und die Durchsicht.
  • 25 mm: Für beheizte Wintergärten oder isolierte Terrassenüberdachungen sind dicke Anfertigungen aus Polycarbonat ideal. Sie erreichen über eine Fünffachstegkonstruktion höhere Isolationswerte. Diese lässt die Baueinheit noch stabiler werden.

Faustregel: Mit zunehmender Stärke steigt auch der Isolationswert. Spielt die Wärmedämmung eine zentrale Rolle, raten wir zu Stegdreifach- oder Stegfünffachplatten aus Polycarbonat. Durch die Zahl der Luftkammern und Anordnung der Stege werden Kältebrücken vermindert und die Isolierung verbessert.

Von glasklar bis sonnenreflektierend: Tönungen, Strukturen und Beschichtungen

In der Basisausführung sind unsere Doppelstegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas glasklar, also farblos. (Nicht zu verwechseln mit „klar“, was einer dezent violett schimmernden Tönung entspricht.) Diese durchsichtige Variante steht für eine gute, der Tageszeit entsprechende Transparenz. Falls eine besonders hohe Lichttransmission gewünscht wird, greifen Sie zur Breitkammerplatte aus Polycarbonat mit 32 mm Stegabstand. Oder zu einer Acrylplatte. Bei diesen messen die Hohlkammern 32 und 96 mm. Je größer die Stegabstände, desto besser die Durchsicht und Brillanz.

Zum Vergleich: Fensterscheiben mit Doppelverglasung haben eine Lichtdurchlässigkeit von 82 Prozent, die glasklare 16 / 96 mm Acrylstegplatte kommt auf 87 Prozent!

Die UV-Beschichtung sollte zum Einsatzort der Produkte passen

Die Anfertigungen aus Polycarbonat besitzen einen einseitigen (die Seite ist markiert) und Platten aus Acrylglas einen beidseitigen UV-Schutz gegen Ausbleichung und Materialermüdung. Letztere sind zudem oberseitig mit einer „No Drip“-Beschichtung für verstärkte Selbstreinigungseffekte versehen: Regenwasser perlt ab, für eine schnelle Trocknung ist gesorgt, Wasserflecken werden verringert (oder sogar vermieden). Mit anderen Worten reinigen sich die Platten durch den normalen Niederschlag von selbst.

Soll die Blendwirkung der Sonne reduziert werden, kommen glasklare 16 mm Profilplatten mit strukturierter Oberfläche zur Geltung. Sie haben die Wahl zwischen Acrylprofilen mit IC-Struktur und Polycarbonatplatten mit eiskristallartiger Körnung. Beide Lösungen erzielen eine angenehme Lichtstreuung. Nebenbei kaschiert die Oberflächenbeschaffenheit dezent Verunreinigungen.

Je dunkler das Material, desto geringer die Lichtdurchlässigkeit

Für Terrassen und Wintergärten empfehlen sich Doppelstegplatten in milchigem Weiß-Opal. Sie mindern die Lichtdurchlässigkeit und bieten Sonnenschutz. Die Wirkung ist abhängig vom Material, den Stegabständen und der Anzahl der Hohlkammern. Bronzefarbene Stegplatten schattieren die Überdachung noch besser. Die Variante in Bronze gibt es nur aus Polycarbonat. Ebenso wie die Premiumlösung mit sonnenreflektierender Beschichtung. Die extrudierte Infrarot-Reflektion-Schicht reduziert die Sonneneinstrahlung modellabhängig um bis zu 60 Prozent und so die Hitzeeinwirkung. Heißt: Modelle mit IR-Beschichtung halten geschlossene Überdachungen im Sommer länger kühl.

Tipp: Werden getönte Doppelstegplatten auf Terrassen genutzt, sollte eingeplant werden, dass die Schattierung den Lichteinfall darunter liegender Fenster und Türen beeinträchtigen kann. Alternativ empfehlen sich Markisen.

Montage: Wie verlege und befestige ich Doppelstegplatten? 

Welches Zubehör wird benötigt, um Doppelstegplatten zu montieren? Für die Montage haben sich Aluminiumprofile etabliert. Diese sind korrosionsbeständig und haben eine sehr lange Lebensdauer. Außerdem lassen sich Aluprofile mit heimwerkerüblichen Werkzeugen bearbeiten. Sie können diese ähnlich einfach bohren und sägen wie Holz- oder Kunststoffprofile. Zu guter Letzt sprechen die hohe Tragfähigkeit und Zugfestigkeit für Stegplatten Aluprofile: Sie ermöglichen die Überbrückung größerer Spannweiten, selbst bei filigraner Ausführung. Bei meinbaustoffversand.de finden Sie vier verschiedene Profilsysteme. Jedes setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen und hat einen spezifischen Charakter.

Profilsysteme für die stabile und langlebige Montage von Doppelstegplatten:

Komplettsystem Der Preis-Leistungs-Sieger für 16 mm Hohlkammerplatten. Das Profil besitzt ein Ober- und Unterteil aus pressblankem Aluminium mit eingezogenen Lippendichtungen. Zwischen den beiden Hälften wird die Platte – wie ein Sandwich – verschraubt. Das Komplettsystem ist perfekt für Überdachungen mit Holz- oder Metallkonstruktion geeignet; es kann auch bei nicht verzugsfreien Unterkonstruktionen oder Querlattungen verwendet werden.
Thermosystem Der anspruchsvolle Energiesparer für 16/25 mm Stegplatten ist für Wintergärten und geschlossene Räume gedacht. Die Thermoprofile besitzen mit Luftkammern versehene Kunststoff-Distanzleisten, welche die Bildung von Kältebrücken verhindern.
Kombisystem Die preiswerte Alternative für einfache Überdachungen. Das Kombisystem besteht aus einem Aluminium-Oberteil und einem Unterleggummi, das auf dem Sparren befestigt wird. Es kann nur mit 16 mm Hohlkammerplatten bei verzugsfreien Unterkonstruktionen eingesetzt werden.
Universalsystem Der kostengünstige Allrounder setzt sich aus einem Alu-Oberteil und Unterlagengummi zusammen. Da die Universalprofile über keinen Mittelsteg verfügen, kommen sie für verschiedene Plattenstärken in Frage. Weiter sind auch Montagen mit Verbundsicherheitsglas möglich, zum Beispiel beim Bau eines Gewächshauses.

 

Tipp: Unser Zuschnitt-Service sorgt für individuelle Passgenauigkeit. Zuschnitte sind kostenlos bei allen Doppelstegplatten auf der jeweiligen Produktseite in der Länge und Breite möglich. Beachten Sie dabei, dass sich Stegplatten in der Länge pro Meter ca. 5 mm ausdehnen können. Da die Platten im Traufbereich (= untere Plattenschmalseite) durch den Bremswinkel fixiert werden und sich demnach nur in eine Richtung ausdehnen können, muss gilt es bei der Montage die Ausdehnung beim First oder Wandanschluss (= obere Plattenschmalseite) zu berücksichtigen. 

Wie kann ich Doppelstegplatten selber zuschneiden?

Doppelstegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas lassen sich unkompliziert mit schnelllaufenden Tisch- und Handkreissägen verarbeiten. Sägeblätter mit feiner Verzahnung eignen sich besonders gut. Für präzise Ergebnisse nehmen Sie die Sägeschnitte mit Anschlag vor, insbesondere bei größeren Formaten. Alternativ können Sie zum Schneiden auch eine Stichsäge einsetzen. Um ein Flattern zu verhindern, die Stegplatten immer fest einspannen. Zur Vermeidung von Rissbildungen raue Schnittkanten entgraten. 

Stegplatten bohren – worauf kommt es an?

Das Bohren von Doppelstegplatten ist im Dachbereich meist nicht erforderlich. Im Wandbereich werden häufiger Durchgangs- oder Befestigungslöcher benötigt. Bei Polycarbonatplatten verwenden Sie herkömmliche Spiral- oder Kegelbohrer. Für Acrylglasplatten sind ausschließlich Kegelbohrer geeignet; Spiralbohrer üben zu großen Druck auf den Bohrpunkt aus und führen zu Haarrissen. Halten Sie einen Mindestabstand von 40 mm zum Plattenrand ein. Aufgrund der Wärmeausdehnung werden die Schraubenlöcher mindestens 50 Prozent größer als der Schraubendurchmesser gebohrt. Dadurch werden Spannungsrisse vermieden.

Säge- und Bohrspäne richtig entfernen: Die Späne immer mit einem weichen Besen abfegen oder – noch besser! – mit Druckluft aus den Hohlkammern ausblasen. Selbst wenn die Stegplatte noch in Schutzfolie eingepackt ist, die Späne niemals mit einem Tuch oder der Hand entfernen, um Kratzer zu vermeiden. Unter keinen Umständen die Kammern mit Wasser ausspülen, da sich sonst Algen bilden könnten.

Passende Hohlkammerplatten kaufen. Welche sind für Terrassen und Wintergärten ideal?

Bei Terrassen kommen gewöhnlich 16 mm Stegdoppelplatten zum Zug. Stärkere 25 mm Ausführungen finden bei Wintergärten Verwendung. Hier spielt die Wärmedämmung eine zentrale Rolle: Mehr Luft in den Kammern bedeutet eine bessere Isolation. Für Ihr Terrassendach ist der Dämmaspekt belanglos, da aufgrund fehlender Seitenwände ohnehin ein ständiger Luftaustausch stattfindet. In beiden Fällen sollte zudem das Thema Sonnenschutz bedacht werden.

Top-Kaufempfehlungen für Ihre neue Terrassenüberdachung:

1. Variante: 16 mm Stegfünffachplatte aus Polycarbonat in Weiß-Opal mit 28 mm Stegabstand. Die extrem robuste Premiumplatte mit innenliegender Fachwerkkonstruktion ist preisattraktiv, sehr stabil und einmalig biegefest. Bei 38 Prozent Lichtdurchlässigkeit bietet sie eine leichte Schattierung.

2. Variante: Sonnenreflektierende 16 mm Stegdreifachplatte aus Polycarbonat in Weiß-Opal mit 20 mm Stegabstand. Die extrudierte Infrarot-Beschichtung auf der Wetterseite reduziert die Sonneneinstrahlung um 45 Prozent. Durch die übereinanderliegenden Luftkammern ist eine gute Wärmedämmung gegeben. Hinzu kommt eine hohe Steifigkeit. Die Lichtdurchlässigkeit liegt bei 38 Prozent.

3. Variante: Glasklare 16 mm Lichtplatte aus Acrylglas mit 96 mm Kammerbreite und beidseitigem UV-Schutz. Durch die immense Kammerbreite wird eine maximale Transparenz erreicht – mehr Lichteinfall und Durchsicht geht nicht. Der Lichtdurchlass beträgt 87 Prozent.

Profilsystem: Das Komplettsystem eignet sich perfekt für robuste Terrassenüberdachungen mit einem Unterbau aus Holz oder Metall.

Top-Kaufempfehlungen für den beheizten Wintergarten:

1. Variante: Glasklare 25 mm Stegfünffachplatte aus Polycarbonat mit 20 mm Stegabstand. Die Vielzahl der Stege mindert Kältebrücken deutlich. Aufgrund des hervorragenden U-Werts wird eine optimale Wärmedämmung erreicht. Damit ist die energiesparende Hohlkammerplatte perfekt für beheizte Wintergärten geeignet. Die Lichtdurchlässigkeit liegt bei 60 Prozent.

2. Variante: Sonnenreflektierende 25 mm Stegfünffachplatte aus Polycarbonat mit 20 mm Stegabstand. Durch die extrudierte Infrarot-Beschichtung auf der Wetterseite wird die Sonneneinstrahlung um 60 Prozent reduziert, eine zusätzliche Beschattung ist nicht nötig. Ideal für Wintergärten: Energieeinsparung im Herbst und Winter, Wärmeschutz im Frühjahr und Sommer. Der Lichtdurchlass beträgt 20 Prozent.

Profilsystem: Das Thermosystem mit thermischer Trennung gewährleistet eine ausreichende Wärmeisolierung und reduziert den Energieverlust.

Was ist besser – Doppelstegplatten oder Wellplatten?

Wäre es auch möglich, für die Bedachungen preisgünstigere Wellplatten zu verwenden? Obwohl sich die Einsatzgebiete von Well- und Stegplatten überschneiden, kommen die einschaligen Lichtplatten – analog zu Dachblechen – eher für offene und zweckmäßige Konstruktionen in Frage.

Optisch ansprechender sind die mehrschaligen Doppelstegplatten. Im Vergleich zu den Wellprofilen zeichnet sie erstens eine hohe Wärmedämmfähigkeit aus, so dass eine Nutzung in Wintergärten oder Gewächshäusern möglich ist, wo es auf eine gute Isolierung ankommt; zweitens ist durch den stabilisierenden Querschnitt eine große Formstabilität gegeben, was freitragende Konstruktionen ohne störende Querlattung (und annähernd eine Glasoptik) ermöglicht; und drittens entsteht beim Einsatz in geschlossenen Räumen auf der Plattenunterseite kein Schwitzwasser.

Kosten für Stegplatten im Vergleich

Die anfallenden Kosten sind das zentrale Entscheidungskriterium? Dann spricht alles für Wellplatten! Die einschaligen Lichttafeln sind nicht nur günstiger als Hohlkammerplatten, ihre Montage ist ebenfalls preiswerter (und schneller erledigt, was gegebenenfalls ein zusätzlicher Kostenfaktor ist). Wellplatten werden direkt mit der Unterkonstruktion verschraubt; dafür genügen Schrauben, Kalotten und Abstandhalter. Aber für die Befestigung von Stegplatten sind Verlegeprofile aus Aluminium und mehr Zubehörteile erforderlich, was die Kosten automatisch steigert.

Übrigens: Durch ihre Eignung für anspruchsvolle Baulösungen im Außenbereich und Inneren von Häusern stellen Stegdoppelplatten eine leichtgewichtige, einfach zu verarbeitende und günstige Alternative zum Baustoff Glas dar.

Doppelstegplatten online bei meinbaustoffversand.de bestellen. Fachmännische Beratung inklusive

Ob Sie sich für Profile aus Polycarbonat oder Acryl entscheiden, bei meinbaustoffversand.de erhalten Sie hochwertige Qualitätsprodukte. Ihre Doppelstegplatten kaufen Sie sicher und bequem per Rechnungskauf, PayPal, Kreditkarte und Klarna. Günstiger wird die Bestellung mit Vorkasse, da sparen Sie 3 % Skonto. Auch Bitumen für Ihr Dach, Kunststoffplatten und Fassadenverkleidung sowie Dachrinnen können unkompliziert bestellt werden. Die Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante.

Wie berechne ich die Kosten für den Kauf von Doppelstegplatten? 

Ganz einfach mit unserem Stegplattenkonfigurator! Mit dem Online-Planer können Sie Ihre Bedachung passgenau auf die Vor-Ort-Verhältnisse und Ihr Budget abstimmen. Von der Unterkonstruktion über die gewünschten Eigenschaften bis hin zur Auswahl des perfekten Modells und benötigten Zubehörs. Parallel erfolgt die Berechnung der Materialkosten. Mit einem Klick landen die Artikel bestellfertig im Warenkorb. Selbst versierte Handwerker mit jahrelanger Erfahrung kommen da ins Staunen! Alternativ können Sie sich ein individuelles Angebot von uns erstellen lassen. Gerne berechnen wir die Stärke, Größe und Anzahl der für Ihr Bauvorhaben erforderlichen Doppelstegplatten für Sie. 

Sollten Sie zu den Hohlkammerplatten, dem Zubehör oder dem Versand noch Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne persönlich. Unser Service-Team steht Ihnen werktags von 8 bis 17 Uhr unter 04101 835 5120 mit bewährtem Praxiswissen zur Seite. 

Wie lagert man Doppelstegplatten, um Schäden zu vermeiden?

Falls Sie Ihr Bauprojekt nicht direkt nach Erhalt der Doppelstegplatten beginnen, müssen Sie diese fachgerecht zwischenlagern. Idealerweise in geschlossenen Räumen. Die Transportverpackung wird bei längerer Lagerdauer entfernt, damit sich kein Schwitzwasser zwischen einzelnen Platten bilden kann. Bei einer Lagerung im Außenbereich gilt es die Platten zuverlässig vor Regen und Sonneneinstrahlung zu schützen. Um Verformungen, Verfärbungen und Rissbildung durch Hitzestau zu vermeiden, decken Sie die Tafeln mit einer weißen PE-Folie bzw. einer hellen sowie wasser- und lichtundurchlässigen Abdeckung ab. Der Untergrund muss immer absolut plan und gut belüftet sein. Kanthölzer als Auflage sorgen zum Beispiel für eine ordentliche Unterlüftung und Luftzirkulation.

Stegplatten wie reinigen?

Bedachungen aus Acrylglas oder Polycarbonat können Sie mit Haushaltsmitteln reinigen und wieder zum Glänzen zu bringen. Zunächst benötigen Sie eine standfeste Leiter, um aufs Dach zu gelangen. Legen Sie dort ein langes, massives Holzbrett quer auf die Stegplatten. Die Bohle sollte über mehreren Sparren zum Liegen kommen. Eine Stoff- oder Pappunterlage schützt den Kunststoff gegen Kratzer. Fegen Sie mit einem weichen Besen Laub, Äste und anderen groben Schmutz vom Dach. Abschließend erfolgt die Feinreinigung mit lauwarmem Wasser, einem weichen Schwamm und Geschirrspülmittel (oder: Seifenlösung, Essigreiniger, Essigessenz). Ohne mechanischen Druck den Schmutz in Längsrichtung von den Platten wischen. Sparen Sie nicht beim Wasser, sonst könnten feine Partikel wie Schleifpapier wirken.

Wie bekomme ich Wasser aus Doppelstegplatten?

Selbst bei fachgerechter Montage kann sich innerhalb von Stegplatten Kondensat bilden: Wenn feuchte Luft in die Hohlkammern gelangt und zwischen Innen und Außen größere Temperaturunterschiede bestehen, sind Wasseransammlungen möglich. Dies ist ein natürlicher Vorgang, der sich nicht vollständig verhindern lässt. Damit sich nur wenig Kondenswasser bildet, achten Sie bei der Planung der Unterkonstruktion auf ein ausreichendes Gefälle: Die Dachneigung muss mindestens fünf Grad (= 9 cm Gefälle pro m Plattenlänge) betragen. Entscheidend ist darüber hinaus, die unteren Stirnseiten (Traufe) mit Antidust-Tape zu verkleben, bevor die Alu-Abschlussprofile aufgesteckt werden. Mit seinen feinen Poren ermöglicht das Vliesklebeband die Luftzirkulation und lässt Kondenswasser austreten, hält aber Fremdkörper fern. Sollte sich übermäßig viel Kondensat angesammelt haben, ist es ratsam, das Band temporär zu entfernen bzw. auszutauschen, um die Kammern zu belüften. Dann kann vorhandenes Wasser einfacher verdunsten.