Kapitel 13: Stegplatten Montage

Doppelstegplatten montieren in 9 Schritten

Bei der Montage von Doppelstegplatten kommt es vor allem eines an: die richtige Reihenfolge. Unterkonstruktion prüfen, Profile vorbereiten, Platten richtig ausrichten, Stirnseiten schließen und erst zum Schluss die Schutzfolie entfernen – jedes To-do baut auf dem vorherigen auf.

Dieses Kapitel führt Sie durch die neun Schritte der Plattenmontage. Die Details zu Profilen, Abdichtung, Unterkonstruktion und Wärmeausdehnung werden in eigenen Kapiteln vertieft. Hier stehen die praktischen Abläufe im Mittelpunkt.

Explosionszeichnung des Dachaufbaus einer Doppelstegplatten-Eindeckung mit Sparren, Auflageband, Querpfettendichtung, Profilen, Stegplatte, Klemmdeckel und Schraube mit EPDM-Dichtscheibe

13.1 Vorbereitung: Material, Werkzeug, Sicherheit

Bevor die Montage beginnt, sollten Material, Werkzeug und Arbeitssicherheit geklärt sein. Am Montagetag ist es ärgerlich, wenn ein Profil fehlt, das passende Zubehör nicht bereitliegt oder die Leiter wackelig steht. Prüfen Sie deshalb vorab alle Bauteile und legen Sie die benötigten Utensilien vollständig bereit.

Übersicht der neun Hauptschritte zur Doppelstegplatten-Montage von der Lieferkontrolle bis zu den Abschlussarbeiten

Material für Platten, Profile und Abschlüsse

Ein typisches Pultdach-Terrassendach mit 4 x 4 m Fläche und 16 mm Stegplatten benötigt beispielhaft folgende Bauteile:

  • Stegplatten: 4 Stück à 980 x 4000 mm
  • Verbindungsprofile: 3 Stück, 4 m Länge, je eines pro Plattenstoßfuge
  • Randprofile: 2 Stück, 4 m Länge, je eines an den Außenseiten
  • Klemmdeckel: 5 Stück, je einer pro Verbindungs- und Randprofil
  • Wandanschlussprofil: 1 Stück, 4 m Länge
  • Trauf- oder Tropfkantenprofil: 1 Stück, 4 m Länge
  • U-Abschlussprofile: 8 Stück für die Stirnseiten, 4 an der Firstseite und 4 an der Traufseite

Dichtmaterial und Befestigung

  • Alu-Klebeband: 4 m für die oberen Stirnseiten
  • Anti-Dust-Tape: 4 m für die unteren Stirnseiten
  • Querpfettendichtungen: 4 Stück à 960 mm, eine pro Stegplatte am Traufenbereich
  • Auflageband: 16 m, auf jeder Sparrenoberkante
  • Edelstahlschrauben mit EPDM-Dichtscheibe: etwa 80 bis 100 Stück, je nach Profilraster und Befestigungsabstand
  • Silikon (neutral vernetzend): 1 Kartusche für die Anschlusskante am Wandanschluss

Werkzeug für die Montage

  • Stichsäge mit feinem Sägeblatt oder Handkreissäge mit Hartmetallblatt für längere Schnitte
  • Bohrmaschine mit HSS-Bohrer für Bewegungsbohrungen, 3 bis 4 mm größer als der Schraubendurchmesser
  • Entgrater für saubere Schnittkanten
  • Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung oder feinfühliger Anzug per Hand
  • Druckluftpistole zum Ausblasen der Kammern nach dem Zuschnitt
  • Maßband, Bleistift, Wasserwaage und Richtlatte (idealerweise 3 m)
  • Tacker für die Querpfettendichtung
  • Glätthelfer und Spülmittellösung für die Silikonverarbeitung
  • Leiter oder Gerüst mit sicherem Stand

Achtung: Stegplatten sind nicht begehbar. Wer auf eine verlegte oder schwebende Stegplatte tritt, riskiert einen Plattenbruch. Außerdem besteht Absturzgefahr. Arbeiten Sie mit einer standfest positionierten Leiter, einem Gerüst und Lastverteilungsbrett. Letzteres sollte

mindestens 30 x 100 cm groß sein und auf zwei Sparren aufliegen.

Materialbedarf für ein Stegplatten-Terrassendach

Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören Handschuhe sowie bei Arbeiten über Kopf oder in größerer Höhe ein Helm. Bei Arbeiten auf höheren Dächern sind Absturzsicherung und zugelassene Anschlagpunkte zu prüfen.

13.2 Schritt 1: Lieferung prüfen und richtig lagern

Prüfen Sie Platten und Profile direkt nach der Lieferung. Stimmen Stückzahl und Maße? Ist die Schutzfolie unbeschädigt? Wie ist UV-Seite gekennzeichnet? In der Regel befindet sich die Markierung auf der Schutzfolie. Sie muss später nach außen bzw. nach oben zeigen.

Transportschäden sollten vor dem Verlegen dokumentiert und zeitnah schriftlich beim Lieferanten reklamiert werden. Wenn die Montage nicht sofort beginnt, kommt es auf die richtige Zwischenlagerung an.

So werden die Platten zwischengelagert

  • Eben ausrichten: Platten flach auf eine saubere Unterlage legen, nicht hochkant gegen eine Wand stellen.
  • Sonneneinstrahlung vermeiden: Bei starker Hitze kann die Schutzfolie mit der Plattenoberfläche verkleben.
  • Stirnseiten geschützt lassen: Offene Kammern vor Spänen, Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
  • Lagerzeit begrenzen: Unter Schutzfolie sollten Platten nicht unnötig lange lagern. Hersteller empfehlen 60 bis 90 Tage.

Tipp: Platten mit der bedruckten Schutzfolie nach oben lagern. So bleibt die UV-Seite auch bei mehreren übereinanderliegenden Platten erkennbar.

13.3 Schritt 2: Unterkonstruktion prüfen

Bevor die erste Platte aufgelegt wird, muss die Unterkonstruktion – noch einmal – auf Tauglichkeit geprüft werden. Kontrollieren Sie vier Punkte.

Pflicht-Checks vor Montagebeginn

  • Sparrenabstände: Sie müssen zur Plattenbreite und zum Profilsystem passen. Bei 980 mm Breite ergibt sich typischerweise ein Achsmaß von 1010 mm, bei 1200 mm Plattenbreite von 1230 mm.
  • Ebenheit: Mit einer Richtlatte prüfen; idealerweise ist diese 3 m lang. Abweichungen sollten nicht mehr als 5 mm betragen.
  • Gefälle: Mit der Wasserwaage prüfen. Mindestens 5° sind erforderlich, das entspricht 8,7 cm Höhenunterschied pro Meter.
  • Auflagerbreite: Die Sparrenoberkante sollte mindestens 60 mm breit sein, damit das Profil ausreichend Anlagefläche hat.

Auf jede Sparrenoberkante kommt ein geeignetes Auflageband aus EPDM oder Polyethylen-Schaum. Weich-PVC ist ungeeignet. Das Auflageband sitzt mittig auf der Sparrenkante und läuft über die Sparrenlänge.

Wichtig: An der Traufe kommt zusätzlich die Querpfettendichtung zum Einsatz. Sie wird mittig auf der unteren Querpfette befestigt, bevor Sie das Profilunterteil montieren. Pro Stegplatte wird eine Querpfettendichtung benötigt, bei vier 980 mm Platten also vier Stück à 960 mm. Die Dichtung ist zwar selbstklebend, sie muss aber dennoch getackert werden.

13.4 Schritt 3: Profile zuschneiden und vorbereiten

Bereiten Sie zuerst die Profile vor, erst danach legen Sie die Platten ein. So lassen sich Profilunterteile, Randbereiche und Befestigungspunkte sauber ausrichten.

Dehnungsspiel an den Profilenden

An Wand- und Traufseite müssen die Profile und Stegplatten so sitzen, dass sich die Platten ausdehnen können. Als Faustwert gelten 3 bis 4 mm Bewegungsspiel pro Meter Plattenlänge an jedem Ende. Bei 4 m Plattenlänge sind also rund 15 mm Spiel zur Wand und rund 15 mm Spiel zur Traufe einzuplanen.

Profile werden mit Metallsäge oder Bügelsäge zugeschnitten. Die Schnittkanten müssen anschließend entgratet werden.

Profile ausrichten und verschrauben

Bei Komplettsystemen sind die Befestigungslöcher im Profilunterteil meist bereits vorhanden. Die Lochabstände liegen typischerweise bei 30 bis 50 cm. Dann werden die Profile nicht zusätzlich vorgebohrt, sondern auf den Sparren ausgerichtet und durch die vorhandenen Löcher verschraubt. Wichtig ist, dass jedes Profil sauber auf dem Sparren aufliegt und die Schrauben mittig im Profilverlauf sitzen.

Nur bei Sonderlängen, ungebohrten Profilen oder selbst angepassten Systemen müssen die Befestigungslöcher selbst hergestellt werden. Dann sollten die Bohrlöcher 3 bis 4 mm größer sein als der Schraubendurchmesser, damit das notwendige Bewegungsspiel erhalten bleibt.

Tipp: Profile vor der Plattenmontage probeweise auflegen und auf den Sparren ausrichten. Erst verschrauben, wenn die Position stimmt.

13.5 Schritt 4: Platten vorbereiten

Bei diesem Schritt passieren die meisten Fehler. Da sie sich später nur schwer korrigieren lassen, ist höchste Aufmerksamkeit gefragt .

Schutzfolie nur an Rändern lösen und UV-Seite markieren

Die werkseitig aufgebrachte Folie schützt die Plattenoberfläche während Transport und Montage vor Kratzern und zeigt die UV-Seite an. Sie sollte deshalb so spät wie möglich entfernt werden, am besten erst bei den Abschlussarbeiten.

Vor dem Zuschnitt und Abdichten der Stirnseiten werden deshalb nur die Folienränder gelöst, etwa 5 bis 10 cm. So können Sie das Alu-Klebeband und Anti-Dust-Tape anbringen, und die Oberfläche bleibt geschützt.

Gewöhnlich ist die UV-Seite auf der Schutzfolie gekennzeichnet. Die UV-Seite muss nach außen bzw. oben zeigen. Markieren Sie die UV-Seite zusätzlich am Plattenrand mit einem ablösbarem Klebeband. Dann ist sie auch nach dem späteren Abziehen der Folie eindeutig erkennbar.

Zuschnitt und Späne aus den Kammern entfernen

Wenn Sondermaße erforderlich sind, kürzen Sie die Platten mit einer Stich- oder Handkreissäge. Verwenden Sie ein feines Säge- oder Hartmetallblatt, arbeiten Sie mit mittlerer Drehzahl und schieben Sie ohne Druck. Polycarbonat erwärmt sich bei starker Reibung, dann können Späne anschmelzen oder Schnittkanten verziehen.

Nach jedem Schnitt werden die Schnittkanten mit einem Entgrater geglättet. Anschließend müssen die Späne aus den offenen Kammern entfernt werden. Dafür eignet sich eine Druckluftpistole oder kräftiges Ausschütteln. Nicht mit Wasser spülen, da Späne sonst tiefer in die Kammern wandern und anhaften können.

13.6 Schritt 5: Stirnseiten abdichten und abschließen

Bevor die Platten in die Profile eingelegt werden, müssen die offenen Stirnseiten verschlossen werden. Und zwar oben dicht und unten diffusionsoffen.

Stirnseiten werden asymmetrisch verschlossen

  • Die Stirnseite am höher liegenden Plattenende wird mit Alu-Klebeband dicht geschlossen, damit kein Regenwasser in die Kammern eindringen kann.
  • Unten an der Traufe wird die Stirnseite mit Anti-Dust-Tape diffusionsoffen geschützt. Das atmunsgaktive Tape hält Schmutz und Insekten zurück, lässt aber Feuchtigkeit entweichen.

Alu-Klebeband und Anti-Dust-Tape vollflächig andrücken. Falten, Lufteinschlüsse und lose Kanten sind zu vermeiden. Danach wird das U-Abschlussprofil aufgesteckt. Es schützt die Stirnseiten mechanisch.

Wichtig: Alu-Klebeband und Anti-Dust-Tape vor dem Aufkleben markieren, bspw. mit „oben“ und „unten“. Nach dem Aufkleben sehen sich die beiden Abschlüsse ähnlich. Eine Verwechslung zeigt sich erst Wochen später durch Staunässe, Schlieren oder Algen in den Kammern.

13.7 Schritt 6: Platten einlegen und ausrichten

Legen Sie die Platten mit der UV-Seite nach oben in die vormontierten Profilunterteile. Außen sitzen die Randprofile, zwischen den Plattenbahnen die Verbindungsprofile.

Arbeiten Sie Bahn für Bahn, von der Mitte nach außen: Platte im Zentrum einlegen, im Profil ausrichten, nächstes Verbindungsprofil-Unterteil auf dem Sparren positionieren und die folgende Platte einschieben. Ergänzen Sie abwechselnd nach links und rechts, dann bleiben die Außenfelder gleichmäßiger.

Die Profiloberteile werden erst montiert, wenn alle Platten liegen und die Ausrichtung stimmt. Bis dahin müssen Plattenstöße, Randabstände und Bewegungsspiel kontrollierbar bleiben.

Drei Punkte beim Einlegen prüfen

  1. Stegrichtung entspricht Wasserlauf: Die Stege müssen in Gefällerichtung verlaufen, also vom höher liegenden Ende zur Traufe. Quer verlegte Platten lassen sich später nicht mehr korrigieren.
  2. Bewegungsspiel erhalten: Die Platte liegt nicht bündig an der Wand und nicht stoßgenau in den Profilen. Sie braucht Bewegungsspiel. Als Faustwerte gelten 5 bis 10 mm Wandabstand pro Meter Plattenlänge und 3 bis 4 mm Spiel im Profil pro Meter.
  3. UV-Seite zeigt nach oben: Kontrollieren Sie die Markierung (Schritt 4). Wird eine Platte verkehrt herum eingelegt, kann die Eindeckung deutlich schneller vergilben.

13.8 Schritt 7: Platten befestigen

Liegen sämtliche Platten in den unteren Verbindungs- und Randprofilen, montieren Sie die Profiloberteile. Für eine korrekte Klemmwirkung gilt: Schrauben nicht so stark anziehen, dass die Platte starr fixiert wird!

Befestigen heißt: Klemmen, nicht fixieren

  1. Profiloberteil aufsetzen: Das Oberteil wird auf das Unterteil gesetzt. Die Lippendichtung liegt auf der Plattenoberseite.
  2. Schrauben setzen: Verschraubt wird durch die vorgesehenen Bohrungen mit Edelstahlschrauben und EPDM-Dichtscheiben. Das Raster liegt typisch bei 30 bis 50 cm. In Rand- und Eckbereichen kann ein engerer Abstand erforderlich sein.
  3. Nur bis zur Dichtung anziehen: Die EPDM-Dichtung soll leicht anliegen, aber nicht vollständig zusammengepresst werden. Quetschen, also zu festes Anziehen, schränkt das Bewegungsspiel der Platte ein und führt zu Schäden.
  4. Klemmdeckel aufsetzen: Klemmdeckel auf die Verbindungs- und Randprofile stecken. Pro Profil wird ein Klemmdeckel benötigt.

13.9 Schritt 8: Wandanschluss abdichten

Am Wandanschluss, also am höher liegenden Plattenende zur Hauswand, stellen Sie mit dem Wandanschlussprofil eine Anschlussfuge her.

  1. Wandanschlussprofil aufsetzen: Die integrierte Lippendichtung (Gummilitze) sitzt auf der Platte.
  2. Profil an Wand fixieren: Über die Bohrnut wird das Profil mit Edelstahlschrauben und Dichtscheiben etwa alle 50 cm an der Wand befestigt.
  3. Silikonstrang ziehen: Entlang der Anschlusskante zur Wand tragen Sie neutral vernetzendes Silikon auf.
  4. Silikon glätten: Den Strang mit einem Glätthelfer oder feuchtem Finger und Spülmittellösung formen, sodass er sauber zwischen Profil und Wand sitzt.
  5. Aushärten lassen: Je nach Silikon 24 bis 48 Stunden ohne Spritzwasser und mechanische Belastung.

Wichtig: Nur neutral vernetzendes Silikon verwenden. Säure- bzw. essigvernetzendes Silikon kann Polycarbonat chemisch angreifen und Spannungsrisse begünstigen. Beim Kauf auf Hinweise wie „neutral vernetzend“ oder „polycarbonatverträglich“ achten.

Am Traufanschluss sitzt das Trauf- oder Tropfkantenprofil. Hier ist in der Regel keine Silikonversiegelung nötig, da das Profil über die Plattenkante hinausragt und Wasser frei in die Dachrinne abläuft. Die Rinne sollte so positioniert werden, dass der Innenrand 30 bis 50 mm unterhalb der Plattenkante liegt.

13.10 Schritt 9: Folie entfernen, reinigen und prüfen

Zum Schluss wird die Schutzfolie vollständig entfernt. Beginnen Sie an einer Ecke und ziehen Sie die Folie langsam in flachem Winkel ab. Wenn die Folie bereits stärker haftet, kann warmes Wasser helfen. Keine heißen Werkzeuge und keine aggressiven Reiniger einsetzen. Führen Sie abschließend eine Reinigung und Sichtprüfung durch.

Plattenoberseite reinigen

  • Geeignet: Klares Wasser und ein weicher Schwamm oder ein Mikrofasertuch.
  • Ungeeignet: Aceton, Verdünner und scheuernde Mittel. Sie können die UV-Schutzschicht beschädigen.

Sichtprüfung durchführen

  • Sind alle Klemmdeckel sauber aufgeklemmt?
  • Sind alle U-Abschlussprofile auf den Stirnseiten?
  • Sitzt der Silikonstrang am Wandanschluss durchgängig ohne Lücken und Lufteinschlüsse?
  • Sind die Drainageschlitze am unteren Profilrand frei (falls vorhanden)?

Prüfen Sie nach der Sichtprüfung den Wasserabfluss. Lassen Sie mit einem Schlauch etwas Wasser über die Dachfläche laufen und beobachten Sie, ob es sauber zur Traufe abläuft und in die Rinne gelangt. Staut sich Wasser auf der Fläche, läuft es seitlich ab oder tropft es hinter der Rinne herunter, müssen Gefälle, Rinnenposition und Traufabschluss geprüft werden.

Alles gut? Dann notieren Sie sich einen Termin für die Nachkontrolle.

13.11 Nachkontrolle

Etwa vier bis sechs Wochen nach der Montage ist eine kurze Nachkontrolle sinnvoll. Nach einem Sturm, ergiebigen Regentagen oder ersten Frostnächten kann sie auch schon früher erfolgen.

  • Feuchtigkeitsspuren an Profilen und Traufe: Nach Regen sollte kein Wasser am Wandanschluss, an Plattenstößen oder unter dem Traufprofil stehen bleiben. Achten Sie auch auf Tropfstellen, Laufspuren oder feuchte Stellen an der Unterkonstruktion.
  • Schraubpunkte: Es sollten weder Tropfen an den Dichtscheiben noch Korrosionsspuren sichtbar sein. Gelöste Schrauben vorsichtig nachziehen, aber nicht fest anziehen.
  • Dichtfugen am Wandanschluss: Der Silikonstrang muss durchgängig sein und keine Risse oder Lücken zeigen.
  • Kondensat in den Kammern: Während Tau und leichter Beschlag wetterabhängig normale Erscheinungen sind, deuten Wassersäcke oder schwarz-grünliche Verfärbungen auf ein Problem hin.

Wenn alles passt, gehört die nächste Sichtprüfung in den jährlichen Wartungsplan.

Vorbereitete Baustelle vor der Doppelstegplatten-Montage mit Stegplatten unter Schutzfolie, Aluminiumprofilen, Dichtungen, Schrauben und fertiger Unterkonstruktion

13.12 Checkliste herunterladen

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Philip Kullmann, Geschäftsführer von meinbaustoffversand.de

Philip Kullmann

Geschäftsführer und gelernter Tischler · meinbaustoffversand.de

Tischler-Ausbildung · mehr als 13 Jahre Baustoffhandel · eigene Montagepraxis · enger Austausch mit Plattenherstellern.

Zuletzt aktualisiert: 15.05.2026 · Mehr über den Autor

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