Materialeigenschaften

Materialeigenschaften

Bei meingartenversand.de finden Sie eine große Auswahl an Produkten aus verschiedenen Materialien wie unter anderem Kiefernholz, WPC, Polyrattan oder Aluminium. Sie sind alle für die Nutzung im Garten geeignet. Doch Holz ist nicht gleich Holz. Auch Kunststoffe sind verschieden. Und bei den Metallen sieht es nicht anders aus …

Da alle Baumaterialien spezifische Merkmale haben, und entsprechend auch die daraus gefertigten Gartenzäune, Terrassenmöbel oder Palisaden, empfiehlt sich für ein perfektes Kauferlebnis der Blick auf die technischen Details und Besonderheiten. Wie zum Beispiel wird BPC hergestellt? Welche Eigenschaften haben druckimprägnierte Nadelhölzer? Was sind die Vorteile von Verbundwerkstoffen? Was hat es mit Spannungsrissen auf sich? Wie werden Weidenzäune optimal gepflegt? Antworten auf diese und viele Fragen mehr beantworten wir Ihnen auf den folgenden Überblicksseiten.

Bitte beachten Sie, dass die Farbdarstellung von individuellen Faktoren wie dem verwendeten Bildschirm und den gewählten Benutzereinstellungen (Helligkeit, Kontrast, Farbprofil usw.) abhängig ist. Aufgrund dessen ist die Darstellung der Farben nicht verbindlich, Abweichungen bei einzelnen Produkten sind möglich. Sie wollen es genauer wissen? Fordern Sie über unser Kontaktformular ein Materialmuster an! Die Zusendung ist kostenlos.

Holz

Fichte / Kiefer

Kleine Materialkunde: Fichte und Kiefer als Gartenholz

Kiefer und Fichte sind die beliebtesten einheimischen Hölzer im Garten- und Landschaftsbau. Das mittelschwere und weiche Holz der Fichte zeichnet sich durch mäßige Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften aus. Fichte hat einen großen Kernholzanteil, das Splintholz lässt nur sehr wenig Wasser durch. Mit seiner hohen Dimensions- und Formstabilität ist Fichtenholz gut für den Außeneinsatz geeignet. Fichtenholz ist sehr formstabil. Die Farben der Holzfläche sind gleichmäßig hell.

Lärche

Kleine Materialkunde: Lärche als Gartenholz

Lärche ist eines der schwersten und härtesten einheimischen Nadelhölzer. Es zeichnet sich durch gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften aus. Aufgrund des hohen Harzgehaltes ist Lärchenholz hoch witterungsbeständig; ferner besitzt es eine natürliche Insekten- und Pilzresistenz. Daher hat die Lärche vor allem im Garten- und Landschaftsbau eine große Bedeutung. 

Douglasie

Kleine Materialkunde: Douglasie als Gartenholz

Ursprünglich ist die Holzart in Nordamerika heimisch. Inzwischen wird die Douglasie auch in Europa angebaut. Douglasienholz hat eine hellgelblichbraune bis rötliche Farbtönung. Es zeichnet sich durch gute Festigkeitseigenschaften aus. Douglasienholz ist vor allem im Terrassenbau sehr beliebt. Zudem ist die Douglasie ein wichtiges, für Dachstühle und andere tragende Konstruktionen zugelassenes Bauholz.

Eiche

Kleine Materialkunde: Eiche als Gartenholz

Mit ihren vielseitigen Einsatz- und guten Bearbeitungsmöglichkeiten ist die Eiche eine bei Schreinern und Tischlern beliebte europäische Laubholzart. Da das hell- bis gelblichbraune Holz unter Lichteinfluss nachdunkelt, sollte zur Erhaltung des natürlichen Farbtons im Anschluss an die Montage ein Pflegeanstrich erfolgen. Dieser gewährt zudem einen nachhaltigen Holzschutz.

Kastanie

Kleine Materialkunde: Kastanie als Gartenholz

Kastanien sind in allen Gebieten der Nordhalbkugel vertreten. Insgesamt gibt es rund ein Dutzend verschiedener Arten. Das Holz wird schon seit mehreren Jahrhunderten als Baustoff verwendet. Mit seinem warmen Farbton ist Kastanienholz auch im Möbelbau beliebt. Allgemein gilt das Holz als sehr wertvoll und besonders langlebig.

Robinie

Kleine Materialkunde: Robinie als Gartenholz

Ursprünglich ist Robinienholz in Nord- und Mittelamerika beheimatet. Seit einiger Zeit wird auch in Europa nachhaltige Forstwirtschaft mit Robinie betrieben. Grundsätzlich ist die Robinie ein beständiges Holz, bei dem eine goldbraune Farbe und ein mattseidiger Glanz auftreten können. Das widerstandfähige Holz kann gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart sein.

Weide / Haselnuss

Kleine Materialkunde: Weide und Haselnuss als Gartenholz

Weidenholz wird für unterschiedliche Zwecke verwendet. Ursprünglich stammt das Holz aus Nordafrika und Asien, wurde aber mit der Zeit auch in Europa beheimatet. Einige wenige Arten der Weide sind auch in den Tropen und den gemäßigten südlichen Zonen heimisch. Die Haselnuss wird besonders häufig für Tischlerarbeiten und zum Flechten verwendet. Die Ruten sind hart und robust. Ursprünglich stammt die Haselnuss aus dem Norden Portugals. Im Lauf der Zeit gelangte sie nach Mitteleuropa und vertrieb die dort beheimaten Kiefern und Birken. Mittlerweile ist sie in ganz Europa zu finden.

Eukalyptus

Kleine Materialkunde: Eukalyptus als Gartenholz

Ursprünglich stammt der Eukalyptus aus Australien, Tasmanien und Neuguinea. Insgesamt gibt es über 800 verschiedene Arten. Seit Jahrzehnten werden sie aufgrund ihrer sehr guten Wuchseigenschaften weltweit kultiviert. Ein Eukalyptus kann unterschiedliche Höhen von 10 bis zu über 60 Meter erreichen. Das Holz hat eine hohe Härte und ist somit relativ resistent gegen Schädlinge. Bei einer regelmäßigen Pflege sind Eukalyptusmöbel langlebig und witterungsbeständig.

Akazie

Kleine Materialkunde: Akazie als Gartenholz

Die Akazie bzw. der Akazienbaum ist in Australien, Europa, Amerika und Afrika heimisch. Akazie hat viele besondere Eigenschaften, daher ist sie eine beliebte Holzart. Zu ihren forstwirtschaftlichen Vorzügen gehört das vergleichsweise schnelle Wachstum bei gleichzeitig hoher Dichte. Dies macht Akazie auch als Energieholz interessant. Akazie ist robust und bei richtiger Pflege sehr langlebig. Im Allgemeinen neigt sie kaum zur Rissbildung. Ferner ist sie witterungsbeständig. Daher wird Akazie gerne für den Außenbereich verwendet.

Metall

Aluminium

Kleine Materialkunde: Aluminium im Garten

Aluminium mit dem chemischen Symbol Al wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt. Heute zählt das Leichtmetall zu den weltweit wichtigsten Werkstoffen überhaupt. Aluminium findet sich in vielen verschiedenen Alltagsobjekten, aber auch in Werkgegenständen wie Rohren, Blechen und Profilen. Mit einem Anteil von rund acht Prozent ist Alu – nach Sauerstoff und Silicium – das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Allerdings nicht in Reinform.

Stahl, feuerverzinkt

Kleine Materialkunde: Feuerverzinkter und pulverbeschichteter Stahl im Garten

Bei der Feuerverzinkung (auch: Galvanisierung) werden Produkte aus Stahl wie zum Beispiel Zaunelemente in eine 450° C heiße Schmelze aus flüssigem Zink getaucht. Die Schmelztauchverzinkung verleiht dem Stahl eine durchgehende Zinklegierung, die Poren ausfüllt und Unebenheiten ausgleicht. Die Verarbeitung schützt die Artikel langfristig gegen Durchrosten. Heißt: Neu gesetzte Stabmatten oder andere Zaunfelder mit Feuerverzinkung erfordern auf absehbare Zeit keinen weiteren Arbeitsaufwand, Sie können mit einer Lebenszeit von mindestens 50 bis 80 Jahre rechnen.

Edelstahl

Kleine Materialkunde: Edelstahl im Garten

Von rost- bis hitzbeständig, je nach Legierung besitzt Edelstahl unterschiedliche Eigenschaften. Damit ist das Metall vielseitig einsetzbar. Ob für Maschinenteile, Zahnräder, Gartenmöbel, Spülmaschinen oder Kochtöpfe, Edelstahl setzt sich überall gelungen in Szene. Edelstahl wird durch eine Legierung ("Materialmischung") aus Stahl hergestellt. Die Legierung entsteht, indem bei der Stahlproduktion zusätzliche Veredler wie allen voran Nickel oder Chrom hinzufügt werden. Weitere Legierungsmetalle sind Kobalt, Mangan, Molybdän, Titan, Vanadium und Wolfram. Von der Zusammensetzung dieser Zusatzstoffe hängen die Eigenschaften des Edelstahls ab. Man spricht von der Edelstahlgüte. So macht Chrom den Stahl rostfrei, Nickel macht ihn widerstandsfähig gegen Säuren. Stahl wird rostfrei, wenn die Legierung mindestens 13 Prozent Chrom enthält.

Verbundwerkstoffe

WPC (Wood Plastic Composite)

Kleine Materialkunde: WPC als Baumaterial im Garten

Bei WPC handelt es sich um einen thermoplastischen Verbundwerkstoff. Er besteht zum Teil aus Holzfasern, -spänen oder -mehl, teils aus Kunststoff; Additive verbessern die Mischbarkeit der Ausgangsstoffe sowie die optischen und technischen Eigenschaften des Endprodukts, zum Beispiel den Witterungs- und UV-Schutz. Je nach Erzeugnis liegt der Holzanteil in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent. Produkte aus WPC kombinieren die Vorteile von Holz und Kunststoff. Sie zeichnen sich durch eine naturnahe Optik mit vielen Variationsmöglichkeiten, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und einen geringen Pflegebedarf aus.

BPC (Bamboo Plastic Composite)

Kleine Materialkunde: BPC als Baumaterial im Garten

BPC ist ein thermoplastischer Verbundwerkstoff. Er besteht zum Teil aus Bambusfasern, teils aus Kunststoff; Additive verbessern die Mischbarkeit der Ausgangsstoffe sowie die optischen und technischen Eigenschaften des Endprodukts, zum Beispiel den Witterungs- und UV-Schutz. Je nach Erzeugnis liegt der Bambusanteil bei bis zu 80 Prozent. Produkte aus BPC kombinieren die Vorteile von Bambus und Kunststoff. Sie zeichnen sich durch eine naturnahe Optik mit vielen Variationsmöglichkeiten, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und einen geringen Pflegebedarf aus.

HPL (High Pressure Laminate)

Kleine Materialkunde: HPL als Baumaterial im Garten

HPL steht für High Pressure Laminate, auf Deutsch Hochdrucklaminate oder Schichtstoffplatten. Die Platten setzen sich aus mehreren, in Kunstharz getränkten und unter Druck und Hitze zusammengepressten Lagen Papier zusammen. Das Verfahren sorgt für eine exzellente Stoßfestigkeit und Langlebigkeit. Die dekorativen, kratzfesten, pflegeleichten und lichtbeständigen HPL-Platten finden überwiegend als Fassadenverkleidung sowie in Küche, Bad und Sanitär Verwendung. Sie eignen sich auch als Sichtschutzelemente.

Kunststoffe

Kunststoff (PVC)

Kleine Materialkunde: Kunststoff im Garten

Kunststoffzäune bestehen gewöhnlich aus witterungsbeständigem und schlagfestem Polyvinylchlorid (PVC). Durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren wird das harte und spröde Material geschmeidig, formbar und für technische Anwendungen geeignet. Da sich PVC bei der Produktion von Fensterprofilen bewährt hat, gilt die Auszeichnung „aus echtem Fensterkunststoff“ für jeden Kunststoffzaun als Qualitätssiegel. Entsprechende Modelle besitzen gewöhnlich eine 10-jährige Garantie auf UV-Beständigkeit. Heißt: Auch unter Sonneneinstrahlung behalten sie lange ihre ursprüngliche Farbe und vergilben nicht.

Polyrattan

Kleine Materialkunde: Polyrattan im Garten

Polyrattan besteht aus Polyethylen (PE), das heißt widerstandsfähigen, belastbaren und langlebigen Kunststofffasern. Diese sind feuchtigkeits- und UV-beständig und somit 100 % wetterfest. Das Material besticht durch eine unkomplizierte Pflege und ist in vielen Farben verfügbar. Das Kofferwort Polyrattan vereint die Substanz, aus der es besteht (Polyethylen), mit dem Originalmaterial der traditionellen Flechttechnik (Rattan). Polyrattan existiert als Rundgeflecht und Flachband. Die beiden Varianten haben unterschiedliche Querschnitte (Form, Dicke), was sich optisch und haptisch auf die Oberflächenstruktur auswirkt: Geflecht ist glatt, Band bildet Rattan naturgetreu nach.